Bayerns Mittelfeldspieler Michael Olise ist seit Saisonbeginn sehr unzufrieden mit der Schiedsrichterleistung und kritisiert, dass die Unparteiischen ihn nicht ausreichend vor groben Fouls der Gegner schützen.

Die Saison begann vielversprechend. Michael Olise zeigte bei der Vorbereitung zur Weltmeisterschaft 2026 hervorragende Leistungen für Frankreich und behielt seine gute Form nach seiner Rückkehr zu Bayern bei. Der französische Nationalspieler erzielte in 6 Einsätzen in allen Wettbewerben bereits 5 Tore und startete damit ausgezeichnet in seine dritte Saison bei Bayern.
Als Superstar in München wurde er jedoch zwangsläufig zum Hauptziel für Gegner, die ihre Aggressivität erhöhen mussten, um seine Angriffe zu stoppen. Infolgedessen war er zahlreichen Tacklings ausgesetzt, die er und der Verein als übermäßig aggressiv einstufen.
„Je länger es dauert, desto aggressiver gehen die Gegner Michael an. Zum einen liegt das daran, dass er so gut ist, dass gegnerische Vereine alles versuchen werden – auch die gefährlichsten Methoden –, um ihn zu stoppen, aber das ist auch sehr gefährlich", sagte Bayern-Sportdirektor Eberl am Donnerstag in einem Interview gegenüber L'Equipe. „Er ist seit seinem Beitritt vor über zwei Jahren verletzungsfrei geblieben, und wenn die Schiedsrichter nicht strenger pfeifen, ist das Risiko eindeutig sehr hoch."
„Früher oder später wird man mich aus dem Spiel treten."
Beim 0:0-Unentschieden Bayerns gegen Schalke 04 am 5. September ärgerte sich Michael Olise besonders über die unbestraften Aktionen seiner Gegner. Nachdem er in den letzten Spielminuten gefoult worden war, stellte er sich dem deutschen Schiedsrichter Robert Schröder direkt entgegen.
„Sie müssen entschiedener sein, sonst wird man mich früher oder später aus dem Spiel treten. Sie können nicht einfach tatenlos zusehen und nichts gegen diese Art von Verhalten der gegnerischen Verteidiger unternehmen. Sie können nicht alles durchgehen lassen, das geht nicht", sagte er zum deutschen Schiedsrichter damals.
Auch beim ersten Saisonspiel, dem DFL-Supercup-Finale gegen Borussia Dortmund, konnte Michael Olise seine Frustration nicht verbergen, nachdem der Schiedsrichter einem Münchner Spieler wegen unsportlichen Verhaltens eine gelbe Karte gezeigt hatte.
„Wir bekamen eine gelbe Karte, und sie bekamen keine. Sie begingen etwa zehn Fouls", beschwerte sich der Mittelfeldspieler damals. „Jedes Mal, wenn sie uns angreifen, foulen sie uns. Sie sind doch der Schiedsrichter!"
Übersetzt von KI.
Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com
Bayern Munich
Olise
All Comments