Laut Sport1 hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Anti-Doping-Bestimmungen angepasst. Ab 2027 übernimmt die NADA das Ergebnismanagement von Dopingfällen.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung des DFB beschloss am Freitag, dass der Verband das Ergebnismanagement nach Dopingtests an die NADA abgibt. Die sportrechtliche Aufarbeitung von Verstößen wird dann ebenfalls nicht mehr in der Verantwortung des DFB liegen.
Der DFB erklärte, dass bisher die NADA für die Durchführung der Dopingtests zuständig war, während der DFB das Ergebnismanagement der Fälle verantwortete. Laut dem neuen Welt-Anti-Doping-Code, der 2027 in Kraft tritt, ist diese Arbeitsteilung dann nicht mehr erlaubt. Die Rechtsfolgen nach Verstößen werden zu diesem Zeitpunkt von einem Schiedsgericht entschieden, nicht mehr von den DFB-Sportrechtsorganen.
Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) hatte auf ihrer Jahrespressekonferenz im Juni angekündigt, das Ergebnismanagement des DFB ab dem 1. Januar 2027 zu übernehmen. NADA-Vorstand Lars Mortsiefer erklärte damals, dass der DFB eine Zusage gemacht habe, der entsprechende Vertrag aber noch nicht unterschrieben sei.
Diese Anpassung hat aktuell keine Auswirkungen auf den Fall der deutschen Nationalspielerin Laura Freigang; ihr Verfahren wird noch vom DFB abgeschlossen.
Auch das Ergebnismanagement des DFB im Fall Mario Vušković sorgte für Kontroversen. Vušković, der für Hamburg spielt, wurde vom DFB nach einem positiven Dopingtest für zwei Jahre gesperrt. Die NADA und die Welt-Anti-Doping-Agentur legten daraufhin Berufung ein und forderten eine vierjährige Sperre. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) gab diesem Antrag statt, und Vušković wurde bis November 2026 für vier Jahre gesperrt. Seit Dienstag ist der kroatische Spieler wieder zum Mannschaftstraining zugelassen.
Übersetzt von KI.
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